Silvester – Fotoideen

Langzeitbelichtung an Silvester

Der Jahreswechsel steht an: Ein neues Jahr, gute Vorsätze und Feuerwerk. Und gerade dieses sieht sehr schön und spektakulär aus, buntes Feuerwerk, hohe, niedrige Raketen, breite und schmale Muster. Die Variationen sind beinahe grenzenlos.

Und Feuerwerk sieht nicht nur für uns gut aus, man kann auch schöne Fotos davon machen. Oben könnt ihr ein Foto aus der Nacht des 01.01.2018 sehen. Natürlich ist die Bildkomposition nicht so toll, ich habe das Bild auch nur vom Aussichtsturm aufgenommen. Mir war die Bildkomposition weitestgehend egal, ich wollte nur die Raketen und das Feuerwerk selber aufnehmen und zwar da, wo man es gut sieht. Für eine gute Bildkomposition hätte es sehr viel Vorbereitung gebraucht, Ich hätte mir schließlich nicht nur den Ort aussuchen, sondern auch noch die Flughöhe und -zeit der Rakete überlegen müssen. Mir ging es diesen Januar rein um das Prinzip dieser Fotos. Daher werde ich im Folgenden mehr auf die reine Umsetzung als auf die Planung der Fotos und Motive eingehen. Aber es sei auch gesagt, dass ich kein Profi bin und nur meine Erfahrungen mit euch teilen möchte, ich übernehme keine Garantie für ein nicht-perfektes Silvesterfoto ;-).

Für sie Bilder stelle ich meine Kamera in den manuellen Modus, der mit M abgekürzt wird. Außerdem stelle ich als Belichtungszeit Bulb ein, weil ich die Flugzeit der Raketen nicht genau kenne. Ich drücke also mehr „Auf gut Glück“ ab, halte so lange gedrückt, wie die Rakete fliegt. Dazu sollte die Kamera wenn möglich auf einem Stativ stehen (meines wiegt ca. 2,5 bis 3,5kg), alternativ geht natürlich auch jede andere Ablagefläche, man muss dann aber vorsichtiger sein. Die Blende öffne ich möglichst weit und den ISO stelle ich vor Ort der Situation entsprechend ein. Dazu probiere ich einfach aus: Ist das Bild zu dunkel, wird der ISO erhöht, zu hell und der ISO geht wieder runter. Wenn man in RAW aufnimmt, kann man die Bilder natürlich auch in der Nachbearbeitung beinahe problemlos aufhellen oder abdunkeln und muss sich vor Ort weniger Gedanken darüber machen.

Jetzt müsst ihr euch nur noch überwinden, (fast) nüchtern zu bleiben, die Ausrüstung mitzunehmen und auszuprobieren. Ich hoffe, euch hat dieser Artikel gefallen und ihr probiert es mal aus.

Doch auch wenn nicht wünsche ich euch noch einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Spaß mit der Fotografie.

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