Über Analogie und Digitalität

Nikon F801s

Ich fotografiere mit genau einer Kamera: Meiner D810. Allerdings benutze ich ebenfalls, wenn auch sehr selten, eine F5 und eine F801s (siehe oben).

Die Digitalfotografie hat für meine Situation erhebliche Vorteile: Sie ist günstiger, die Nachbearbeitung ist einfacher und ich kann mehr Bilder machen. 

Im Gegensatz dazu ist die Analogfotografie (wie hier betrieben) gut zum Lernen geeignet, jedes Bild ist kostbar und die Einstellungen müssen genau durchdacht werden. Sie schult den Fotografen im Benutzer, zwingt ihn, sich mit der Fotografie auseinander zu setzen.

Doch mit meinem letzten Einkauf bringe ich ein bisschen analoge Fotografie an meine DSLR. Mein 50mm 1:1.4 AI aus den 1970ern oder 80ern unterstützt nur den manuellen Fokus und die Blende muss am Objektiv eingestellt werden. Klar, die Belichtungsmessung funktioniert immer noch, aber allein die Optik und Haptik sind schon eine Sache für sich.

Ich bin nicht der, der sagt: „Analog ist das einzig Wahre“ oder: „Digital ist viel besser“, ich finde, dass jede Technik ihre Vor- und Nachteile, aber vor Allem ihren eigenen Flair hat. Digital vereinfacht mein Leben und verzeiht Fehler. Analog hat einen ganz eigenen Look und die Entstehung der Bilder, wenn man sie selbst entwickelt, ist ein ganz besonderer Prozess, den fast zu zelebrieren gilt.

Doch beide Bereiche sind ganz Elementare in der Fotografie, haben ihre Anhänger und Gegner, dienen der Entwicklung künstlerischen Gutes. Ich freue mich über Alle, die fotografieren und mit denen man sich darüber unterhalten kann, egal ob analog oder digital, ob jung oder alt, ob erfahren oder unerfahren.

Was haltet ihr davon? Schreibt es gerne in die Kommentare oder lasst es mich unter moritz.may@czech-kiyoko.com direkt wissen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.